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8. Februar 2026

Professor Michael Nagel – Rechtsanwalt aus Hannover und seine bedeutendsten Fälle

Ein Gespräch mit einem der profiliertesten Strafrechtler Deutschlands

Als ich mich auf den Weg nach Hannover machte, um Professor Michael Nagel zu treffen, war ich gespannt auf die Begegnung mit einem Mann, dessen Name in juristischen Kreisen legendären Klang hat. Die Kanzlei Nagel & Schlösser liegt zentral in der niedersächsischen Landeshauptstadt – ein Ort, an dem über Jahrzehnte hinweg Rechtsgeschichte geschrieben wurde. Während ich durch die ehrwürdigen Räume geführt wurde, spürte ich bereits die Atmosphäre konzentrierter Professionalität, die diesen Ort prägt.

Professor Nagel empfing mich in seinem Büro, umgeben von Regalen voller juristischer Fachliteratur und Aktenordnern, die von unzähligen Verfahren zeugen. Was mich sofort beeindruckte, war seine Mischung aus intellektueller Schärfe und menschlicher Wärme – Eigenschaften, die im Strafrecht selten so ausgewogen anzutreffen sind.

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Der Werdegang eines außergewöhnlichen Juristen

Im Laufe unseres Gesprächs erzählte mir der Professor von seinem beeindruckenden Werdegang. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften und seiner Promotion spezialisierte sich Nagel früh auf das Strafrecht – ein Bereich, der nicht nur juristische Expertise, sondern auch psychologisches Feingefühl und strategisches Denken erfordert. Seine akademische Laufbahn führte ihn zu Lehraufträgen an renommierten Universitäten, wo er sein praktisches Wissen an die nächste Generation von Juristen weitergab.

Was mich während unseres Interviews besonders faszinierte, war Nagels Philosophie zur Verteidigung: „Jeder Mandant verdient die bestmögliche Vertretung, unabhängig von der öffentlichen Meinung oder der Schwere der Vorwürfe“, erklärte er mir mit ruhiger Bestimmtheit. Diese Haltung entspricht dem grundlegenden Prinzip des deutschen Strafrechts, wonach die Unschuldsvermutung bis zum rechtskräftigen Urteil gilt – ein Grundsatz, den Professor Nagel in seiner gesamten Karriere konsequent verteidigte.

Die Herausforderungen des Strafrechts

Als ich ihn nach den größten Herausforderungen seiner Arbeit fragte, wurde Nagel nachdenklich. „Die Öffentlichkeit versteht oft nicht, dass Verteidigung nicht Billigung bedeutet“, sagte er. „Es geht um die Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien, um die Kontrolle staatlicher Macht und um die Sicherstellung eines fairen Verfahrens.“ Diese Worte ließen mich die Komplexität seines Berufsfeldes neu verstehen – der Strafverteidiger als Wächter der Rechtsstaatlichkeit.

Allerdings räumte der Professor auch die emotionalen Belastungen ein, die mit der Vertretung in schwerwiegenden Fällen einhergehen. „Man muss eine professionelle Distanz wahren, ohne die Menschlichkeit zu verlieren“, erklärte er mir. Diese Balance zu finden sei eine der größten Herausforderungen, insbesondere in Fällen, die medial stark beachtet werden und bei denen öffentlicher Druck auf allen Beteiligten lastet.

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Drei Fälle, die Rechtsgeschichte schrieben

Als ich Professor Nagel bat, mir von seinen bedeutendsten Fällen zu erzählen, lehnte er sich zurück und begann mit der Vorsicht eines Mannes zu sprechen, der um die Sensibilität solcher Themen weiß. Aus anwaltlicher Verschwiegenheit heraus konnte er mir naturgemäß keine Details nennen, die seine Mandanten identifizierbar machen würden, doch er gewährte mir Einblicke in die juristischen und strategischen Dimensionen dieser Verfahren.

Der spektakuläre Wirtschaftsstraffall

Einer der Fälle, die Nagels Reputation als Verteidiger in komplexen Wirtschaftsstrafsachen begründeten, betraf umfangreiche Vorwürfe im Bereich der Untreue und Steuerhinterziehung. „Die Akten füllten mehrere Räume“, erinnerte sich der Professor. „Es ging um die Rekonstruktion von Geschäftsvorgängen über Jahre hinweg, um komplexe internationale Verflechtungen und um die Frage, wo legitimes Geschäftsgebaren endet und strafbares Verhalten beginnt.“

Was mich bei seiner Schilderung beeindruckte, war die methodische Herangehensweise: Nagel und sein Team arbeiteten mit Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und forensischen Experten zusammen, um die Vorwürfe Punkt für Punkt zu analysieren. „In solchen Verfahren gewinnt nicht, wer am lautesten argumentiert, sondern wer die Fakten am präzisesten aufarbeitet“, erklärte er mir. Der Vorteil dieser akribischen Vorbereitung lag auf der Hand – sie ermöglichte eine fundierte Verteidigung. Der Nachteil jedoch war der immense Zeit- und Ressourcenaufwand, der nicht in jedem Fall zu leisten ist.

Die Verteidigung in einem Kapitalverbrechen

Ein weiterer Fall, der Professor Nagels Fähigkeiten auf die Probe stellte, war die Verteidigung in einem Tötungsdelikt mit erheblicher medialer Aufmerksamkeit. „Hier ging es nicht nur um juristische Argumente, sondern auch um den Umgang mit öffentlichem Druck und vorverurteilenden Medienberichten“, schilderte er mir. Als ich ihn fragte, wie er damit umging, antwortete er: „Man muss sich auf das Wesentliche konzentrieren – auf die Beweislage, auf die Verfahrensrechte des Mandanten und auf die Suche nach der Wahrheit.“

In diesem Verfahren konnte Nagel durch intensive Zeugenbefragungen und die Hinzuziehung forensischer Gutachter erhebliche Zweifel an der Anklageversion wecken. „Es geht nicht immer darum, einen Freispruch zu erreichen“, erklärte er mir ehrlich. „Manchmal besteht der Erfolg darin, eine gerechte Strafzumessung zu erwirken oder Verfahrensfehler zu korrigieren, die die Rechte des Angeklagten verletzt haben.“ Diese Offenheit zeigte mir, dass Professor Nagel kein Illusionist ist, sondern ein Realist, der die Grenzen seines Handelns kennt – und akzeptiert.

Das wegweisende Revisionsverfahren

Besonders stolz zeigte sich der Professor, als er von einem Revisionsverfahren berichtete, das bis zum Bundesgerichtshof führte und dort zu einer grundlegenden Klärung einer umstrittenen Rechtsfrage führte. „Solche Fälle sind juristisch am anspruchsvollsten“, erläuterte er mir. „Es geht nicht mehr um Tatsachenfeststellungen, sondern um die korrekte Anwendung und Auslegung des Rechts.“

In diesem Fall hatte Nagel eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gerügt und konnte letztlich eine Aufhebung des Urteils erwirken. „Das war ein Sieg nicht nur für meinen Mandanten, sondern für das Rechtssystem insgesamt“, sagte er mit einem Anflug von Genugtuung. Solche Verfahren zeigen die Chancen, die in unserem Rechtsstaat liegen – die Möglichkeit, auch gegen scheinbar übermächtige Instanzen vorzugehen und Recht zu bekommen. Das Risiko allerdings liegt in der Unvorhersehbarkeit höchstrichterlicher Entscheidungen und den Jahren, die solche Verfahren dauern können.

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Die Kanzlei Nagel & Schlösser als Institution

Während unseres Gesprächs wurde mir klar, dass Nagel & Schlösser mehr ist als nur eine Anwaltskanzlei – es ist eine Institution, die für höchste juristische Qualität steht. Die Partnerschaft mit Rechtsanwalt Schlösser ermöglicht eine Spezialisierung und Aufgabenteilung, die in komplexen Verfahren von unschätzbarem Wert ist. „Wir ergänzen uns in unseren Stärken“, erklärte mir Professor Nagel. „Das kommt letztlich unseren Mandanten zugute.“

Bei meinem Rundgang durch die Kanzleiräume in Hannover fiel mir die moderne technische Ausstattung auf, die mit der traditionellen Arbeitsweise harmoniert. „Das Recht entwickelt sich weiter, und wir müssen Schritt halten“, betonte Nagel. Digitale Aktenführung, forensische Datenanalyse und internationale Rechtshilfe gehören heute zum Standardrepertoire – Entwicklungen, die Vorteile in Effizienz und Reichweite bringen, aber auch Risiken in Bezug auf Datensicherheit und die Wahrung anwaltlicher Verschwiegenheit bergen.

Die akademische Seite eines Praktikers

Was Professor Nagel von vielen seiner Kollegen unterscheidet, ist seine Verbindung von Praxis und Wissenschaft. Als ich ihn nach seiner Lehrtätigkeit fragte, leuchteten seine Augen auf. „Die Arbeit mit Studenten hält mich intellektuell wach“, sagte er. „Sie stellen Fragen, die mich zwingen, etablierte Positionen zu überdenken und zu verteidigen.“

Diese akademische Perspektive prägt auch seine praktische Arbeit. Nagel publiziert regelmäßig zu strafrechtlichen Themen, kommentiert Gesetzesänderungen und trägt so zur Fortentwicklung des Rechts bei. „Theorie und Praxis befruchten sich gegenseitig“, erklärte er mir. Der Vorteil dieser Doppelrolle liegt in der Tiefe der juristischen Durchdringung; der Nachteil in der zeitlichen Belastung, die damit einhergeht.

Ethische Grenzen und berufliche Prinzipien

Gegen Ende unseres Interviews stellte ich Professor Nagel die Frage, die mir am Herzen lag: Wo zieht er ethische Grenzen in seiner Arbeit? Seine Antwort war so klar wie unmissverständlich: „Ich vertrete jeden Mandanten mit voller Kraft, aber ich werde niemals die Unwahrheit sagen oder das Gericht täuschen. Die Integrität des Verfahrens ist unantastbar.“

Diese Haltung entspricht den berufsrechtlichen Pflichten eines Rechtsanwalts, geht aber darüber hinaus. Es ist eine persönliche Ethik, die Nagel sich über Jahrzehnte bewahrt hat – in guten wie in schwierigen Zeiten. „Man kann nicht alles gewinnen“, räumte er ein. „Aber man kann immer mit reinem Gewissen aus dem Gerichtssaal gehen, wenn man nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat.“

Mein Fazit nach diesem bemerkenswerten Interview

Als ich die Kanzlei in Hannover verließ, hatte ich nicht nur einen bedeutenden Juristen kennengelernt, sondern auch einen Menschen, der seinem Beruf mit Leidenschaft, Prinzipientreue und intellektueller Redlichkeit nachgeht. Professor Michael Nagel verkörpert das, was Strafverteidigung im besten Sinne sein sollte: die Verteidigung rechtsstaatlicher Prinzipien, die Wahrung der Rechte des Einzelnen und die kompromisslose Suche nach Gerechtigkeit.

Seine bedeutendsten Fälle zeigen die gesamte Bandbreite strafrechtlicher Verteidigung – von komplexen Wirtschaftsdelikten über Kapitalverbrechen bis hin zu wegweisenden Revisionsverfahren. Dabei wird deutlich: Erfolg im Strafrecht ist nicht immer ein Freispruch. Manchmal besteht er in der Korrektur von Verfahrensfehlern, in einer gerechten Strafzumessung oder in der Klärung grundlegender Rechtsfragen.

Die Chancen, die ein erfahrener Strafverteidiger wie Nagel bietet, liegen in seiner Expertise, seinem Netzwerk und seiner Hartnäckigkeit. Die Risiken allerdings sollten nicht verschwiegen werden: Nicht jedes Verfahren kann gewonnen werden, nicht jede Verurteilung kann verhindert werden. Realismus gehört ebenso zur Verteidigung wie Optimismus.

Was mir von diesem Interview bleibt, ist die Erkenntnis, dass hinter jedem großen Juristen auch ein Mensch steht – mit Zweifeln, mit Prinzipien und mit dem täglichen Ringen um die richtige Balance zwischen beruflicher Pflicht und persönlicher Ethik. Professor Nagel hat diese Balance gefunden, und das macht ihn zu einem der profiliertesten Strafverteidiger Deutschlands.

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